Nach der Abreise aus oder von, je nachdem ob man Bali als Region oder Insel sieht, bin ich direkt ins Herz Malaysias geflogen, Kuala Lumpur. Die Hauptstadt ist multikulturell, ökonomisch für ganz Malaysia wichtig und für mich das pure Chaos. Aus dem kleinen Künstlerdorf Ubud ist es ein ziemlicher Schock in eine 8 Millionen Einwohner - Metropole zu kommen. Der direkte Stadtkern umfasst alleine fast eineinhalb Millionen Menschen. Um das Chaos komplett zu machen bin ich nicht an den Stadtrand, in dem es im Übrigen sehr schöne Siedlungshäuser in Massen gibt, sondern in das Stadtzentrum um Little India, China Town.
So, nun stand ich abends gegen 8 Uhr in China Town. Die Stadt lebt immer, ich mische mich gleich in das Gemenge, in den Nachtmarkt nahe der Sultan Straße und sehe mir den Trubel an. Nach einem Kulturschock und klasse Essen habe ich mich auf die Suche nach einer preiswerten Unterkunft gemacht. Rasch wurde mir das Wheels Guesthouse empfohlen. Es ist Freitag und jeden Freitag gibt es auf Kosten des Hauses ein ganz spezielles Abendessen umsonst. Eine Mischung aus Chinesisch - Indischer Küche. Getränke werden abgerechnet, vergleichsweise günstig. Das kleine Restaurant ist ganz oben, man kann über die anderen Dächer bis zu den Wolkenkratzern gucken und rasch mit Backpackern ins Gespräch kommen. Eine klasse Atmosphäre. Am Folgetag habe ich mit Little India, China Town und Medeka Square genauer angesehen und große Sympathie dem zentral Market entwickelt. Kurz vor Geschäftsschluss haben sich Straßenmusiker auf die Socken gemacht und sind pünktlich zu den ausströmenden Menschenmassen vor dem Markt angekommen. Dort spielen die Jungs orientalische Musik und viele tanzen mit.
Eine witzig, entspannte Atmosphäre. Meinen letzten Tage habe ich den Märkten in Little India gewidmet und mir schließlich einen Bus nach Kuala Selangor für den Folgetag gekauft. Es gibt noch viel zu sehen, 5 Tage sind in der Hauptstadt nicht zu viel um das ein oder andere Detail zu sehen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen